Stadtwerke-Mitarbeiter Bernhard Zowada spricht mit einem Anwohner.

Clevere Energiespartipps

Kleine Gesten – große Wirkung

Richtig lüften und heizen, Wasser beim Händewaschen abschalten, effizient kochen – es gibt viele Möglichkeiten, wie Sie in Ihrem Zuhause Strom und Wasser sparen können. Wir unterstützen Sie dabei – mit unseren Energiespartipps.

Energiespartipps: Heizen und Lüften

Bereits mit kleinen Maßnahmen können Sie in Ihrem Zuhause kostbare Energie sparen. Unser Tipp: Lüften Sie richtig.

Richtig Lüften im Winter

Im Sommer macht es nichts aus, wenn Sie die Fenster für eine längere Zeit kippen. Im Winter geht durch das dauerhafte Lüften Wärme verloren. Die Wände kühlen sich ab und es kann sich Schimmel bilden. Damit es erst gar nicht dazu kommt, öffnen Sie die Fenster in der kalten Jahreszeit für maximal fünf Minuten voll und schließen Sie diese anschließend. Während des Lüftens drehen Sie die Heizung kurz aus und danach wieder auf.

Sinnvoll heizen

Achten Sie darauf, dass die Heizkörper weder von Möbeln noch von Vorhängen bedeckt sind. So kann die warme Luft besser zirkulieren. Mithilfe von elektrisch gesteuerten Heizkörperthermostaten können Sie die gewünschte Raumtemperatur stundengenau einstellen und vermeiden das Überheizen. Es lohnt sich zudem, die Heizung von innen und außen regelmäßig zu entstauben. Und wenn sie mal gluckert, dann ist es Zeit für eine Entlüftung.

Hydraulischer Abgleich

Apropos Heizung: Wärmen sich die Heizkörper in Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung unterschiedlich auf? Dann ist es Zeit für einen hydraulischen Abgleich. Wir unterstützen Sie dabei, indem wir hocheffiziente, regulierbare Ventile in Heizkörper einsetzen. Diese sorgen dafür, dass das Warmwasser in allen Anlagen gleichmäßig verteilt wird. So können Sie bis zu 2 € pro Quadratmeter sparen.

Nicht überheizen

Die ideale Raumtemperatur für das Wohnzimmer beträgt etwa 20 bis 22 und für das Schlafzimmer 15 bis 18 Grad Celsius.

Energiespartipps: Küche und Kochen

Kochen und seinen kulinarischen Fantasien freien Lauf lassen, macht Spaß. Noch mehr Freude bereiten Ihnen sparsame Geräte wie Herd oder Kühlschrank in der Küche.

Moderne Kühlschränke sparen Strom

Die Investition in einen modernen Kühlschrank lohnt sich allemal, da Sie mit einem Gerät der Energieeffizienzklasse A+++ einige Kilowattstunden Strom sparen können. Achten Sie zudem darauf, dass die Temperatur im Kühlschrank bei etwa +7 und im Gefrierfach bei maximal -18 Grad Celsius liegt.

Passend Kochen

Benutzen Sie beim Kochen einen Deckel auf dem Topf. Dann müssen Sie nicht auf hoher Herdstufe kochen. Ihr Gericht gart so effizienter und umweltfreundlicher vor sich hin. Probieren Sie es aus! Außerdem sollte der Topf immer genau auf die Herdplatte passen. Verwenden Sie jeweils die kleinstmöglichen Pfannen oder Töpfe für die jeweilige Menge.

Intelligent Backen

In alten Rezeptbüchern sind oft hohe Temperaturen genannt, und natürlich der Rat, den Ofen gut vorzuheizen. Haben Sie eine Umluftfunktion, können Sie die Temperatur in der Regel um etwa 20 Grad Celsius reduzieren. Und vor allem bei modernen Backöfen können Sie beim Backen auf das Vorheizen mit gutem Gewissen verzichten. Und wenn Sie den Backofen dann noch zehn Minuten vor Ende der Backzeit ausschalten, kann der Kuchen noch mit der Restwärme fertig backen. So sparen Sie kostbare Energie.

Energiespartipps: Wasser

Ob in der Küche oder im Badezimmer – es gibt viele Möglichkeiten, Wasser und Energie zu sparen.

Richtig Abspülen

Wenn Sie Ihr Geschirr in einer Spülmaschine spülen, empfehlen wir eine Temperatur von 50 bis 55 Grad Celsius. Auch dann werden die dreckigen Teller und Tassen wieder sauber. Einen heißeren Intensivgang brauchen Sie nur in seltenen Ausnahmefällen. Für nur leicht verschmutztes Geschirr reicht oft ein kühlerer Energiespar-Spülgang. Extratipp: Verzichten Sie auf das vorherige Abspülen unter fließendem Wasser. Entfernen Sie grobe Essensreste besser mit einem Küchentuch.

Wasser sparen im Bad

Wenn Sie im Bad Ihre Hände einseifen, ein Shampoo ins Haar einmassieren oder sich rasieren, dann stellen Sie in dieser Zeit das Wasser ab. Sonst fließt unnötig viel sauberes Wasser ab. Für die Handwaschbecken lohnt sich häufig ein sogenannter Perlstrahler. Er mischt Luft unter den Wasserstrahl und sorgt so nicht nur für weniger Wasserverbrauch, sondern auch für einen weicheren Wasserstrahl.

Wasserhähne regelmäßig kontrollieren

Kontrollieren Sie zudem regelmäßig die Wasserhähne und WCs in Ihrem Zuhause. Denn wenn sie tropfen, können bis zu 170 Liter Wasser im Monat ungenutzt in den Abfluss fließen. Speziell bei Spülkästen kann durch Kalkeinlagerungen ein ständiger Durchfluss entstehen. Wenn Sie Wasseranschlüsse, zum Beispiel im Garten oder in der Garage, längere Zeit nicht nutzen, drehen Sie zur Sicherheit den Wasseranschluss ganz ab.

Duschen statt Baden

Zugegeben, Baden entspannt und man kann sich so schön in ferne Welten wegbeamen lassen. Lassen Sie sich dennoch öfter mal unter der Dusche berieseln. Denn so können Sie Wasser und Kosten sparen. Eine durchschnittliche Badewanne fasst etwa 150 Liter Wasser – mehr als der durchschnittliche Pro-Kopf-Wasserverbrauch pro Tag. Wenn Sie beim Duschen das Wasser während des Einseifens abschalten, kommen Sie nur auf etwa 50 Liter. Und mit einem wassersparenden Duschkopf können Sie den Verbrauch noch einmal stark reduzieren.

Energiespartipps: Beleuchtung

Informationen

  • In der Anschaffung zwar teurer als eine Glühlampe, jedoch preisgünstiger als LED- und Halogenlampen.
  • Die Lebensdauer beträgt etwa das Zehnfache einer Glühlampe.
  • Geringerer Energieverbrauch: bis zu 80 Prozent weniger Stromverbrauch als eine Glühlampe.

Hinweise

  • Enthält Quecksilber und muss daher als Sondermüll entsorgt werden.
  • Wenn die Lampen zerbrechen, ist besondere Vorsicht geboten.
  • Die Farbwiedergabe ist vor allem bei Rottönen nicht ganz korrekt.

Informationen

  • Hohe Lichtausbeute. Der Stromverbrauch beträgt im Vergleich zu einer Glühlampe etwa ein Zehntel.
  • Lange Lebensdauer von etwa 50.000 Stunden.
  • LED-Lampen benötigen keine Anlaufzeit und werden nicht heiß.
  • Enthält kein Quecksilber, daher normale Entsorgung im Hausmüll möglich.

Hinweise

  • Hohe Anschaffungskosten, machen sich durch den geringen Stromverbrauch aber schnell bezahlt.
  • Manche Produkte zum geringen Kaufpreis haben keine optimale Farbwiedergabe.
  • Mitunter hält auch die Leuchtkraft nicht so lange wie versprochen.

Energiespartipp: sparsame Haushaltsgeräte

Ob Kühlschrank, Spülmaschine oder Wäschetrockner – mit besonders sparsamen Geräten können Sie nachhaltig die Umwelt schützen. Sie arbeiten effizient und verbrauchen dabei weniger Energie als herkömmliche Haushaltsgeräte. Wir haben für Sie die Top-Auswahl an klimafreundlichen Geräten in einem PDF zusammengestellt, das Sie jederzeit herunterladen können.

Download Broschüre energiesparende Geräte